Warnung vor betrügerischen Telefonanrufen

Warnung vor betrügerischen Telefonanrufen

Die Gerichtspressestelle warnt vor betrügerischen Telefonanrufen, in denen Anrufer sich als Mitarbeiter des Amtsgerichts Hamburg ausgeben und die Angerufenen zu Geldzahlungen auffordern.

Nachfragen von Bürgern geben Anlass für die Annahme, dass es in letzter Zeit häufiger zu betrügerischen Anrufen kommt, in denen sich Anrufer als Mitarbeiter des Amtsgerichts Hamburg ausgeben. Berichtet wird von folgenden Vorgehensweisen:

Die Anrufer teilen mit, Mitarbeiter des Amtsgerichts Hamburg zu sein und erklären,

… es sei bekannt geworden, dass die Kontodaten des Angerufenen ins Ausland verkauft  worden seien. Er, der Angerufene, müsse in nächster Zeit mit einer Abbuchung von seinem Konto rechnen. Dies könne er jedoch dadurch abwenden, dass er 119,-- Euro auf ein bestimmtes Konto überweise.   

… der Angerufene habe eine „Sammelklage gewonnen“ und könne nun eine Geldzahlung zwischen 900,-- und 1.500,-- Euro erwarten. Demnächst werde ein Postbote mit einem Einschreiben vorbeikommen, das gegen Zahlung von 119,-- Euro angenommen werden solle.

… der Angerufene habe bei einem Glücksspiel gewonnen. Man wolle ihn darüber informieren, dass die weitere Teilnahme an dem Glücksspiel kostenpflichtig sei und 700,-- Euro bezahlt werden müssten.

Die Gerichtspressestelle weist darauf hin, dass Bürger von den Gerichten nicht telefonisch zu Zahlungen aufgefordert werden. Zahlungsaufforderungen erfolgen schriftlich unter Angabe des betroffenen Gerichtsverfahrens und des gerichtlichen Aktenzeichens. Zahlungen sind zudem nur an die Justizkasse zu leisten. Auch werden gerichtliche Schreiben nicht per Nachnahme versandt.