Profi-Fußballspieler nimmt Einspruch gegen Strafbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis im Wesentlichen zurück - Verhandlungstermin vom 04.03.2011 vor dem Amtsgericht Hamburg-Harburg wird aufgehoben.

Profi-Fußballspieler nimmt Einspruch gegen Strafbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis im Wesentlichen zurück - Verhandlungstermin vom 04.03.2011 vor dem Amtsgericht Hamburg-Harburg wird aufgehoben.

In dem Strafverfahren gegen den Profi-Fußballspieler C. wegen fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hat der Angeklagte seinen Einspruch gegen den Strafbefehl des Amtsgerichts Hamburg-Harburg im Wesentlichen zurückgenommen. Das Amtsgericht wird jetzt lediglich noch über die Höhe der gegen den Angeklagten festgesetzten Tagessätze entscheiden. Diese Entscheidung ergeht im Beschlusswege ohne mündliche Verhandlung. Das Gericht hat daher den für den 04.03.2011 anberaumten Verhandlungstermin aufgehoben.

 

Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg war gegen den Angeklagten ein Strafbefehl wegen des fahrlässigen Führens eines Kraftfahrzeugs trotz vorangegangenen Fahrverbots ergangen. In dem Strafbefehl wurde eine Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen festgesetzt. Der Angeklagte hat gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt, woraufhin das Amtsgericht Hamburg-Harburg für den 04.03.2011 einen Termin zur Hauptverhandlung anberaumt hat. Nunmehr hat der Angeklagte jedoch seinen Einspruch auf die Höhe der Tagessätze der festgesetzten Geldstrafe beschränkt und ihn im Übrigen zurückgenommen. Das heißt, die Verurteilung wegen fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen ist jetzt rechtskräftig, und das Gericht entscheidet nur noch über die Höhe der Tagessätze. Für diesen Fall sieht die Strafprozessordnung in § 411 vor, dass ohne Hauptverhandlung im schriftlichen Verfahren entschieden werden kann.