Wie läuft ein Gerichtsverfahren wirklich ab?

Wie läuft ein Gerichtsverfahren wirklich ab?

Im Strafjustizgebäude wird „Der Offene Gerichtssaal" für Schülerinnen und Schüler eingeweiht. Am Donnerstag, dem 25. März 2010, wird um 10.00 Uhr im Saal 201a des Strafjustizgebäudes der „Offene Gerichtssaal" eingeweiht. An der Veranstaltung nehmen der Justizsenator, die Präsidentinnen von Oberlandes- und Landgericht, der Präsident des Amtsgerichts und der Generalstaatsanwalt teil. Auch wird eine Schulklasse anwesend sein, die als erste die Gelegenheit erhält, den „Offenen Gerichtssaal" zu besuchen. Medienvertreter sind zu dem Termin herzlich eingeladen.

Wie läuft ein Gerichtsverfahren ab? Wie findet ein Richter die „richtige" Strafe? Wie fühlt es sich an, Gefangener zu sein? Diese und viele andere Fragen soll „Der Offene GerichtsSaal“ (DOGS)  beantworten. DOGS ist ein echter Gerichtssaal, der im Rahmen eines selbst initiierten ehrenamtlichen Projekts von zehn Richterinnen und Richtern mit umfangreichem Anschauungsmaterial ausgestattet wurde, um Schülerinnen und Schülern Informationen zum Strafprozess zu vermitteln. Am besten soll DOGS begleitend zu der Teilnahme an einer realen Gerichtsverhandlung besucht werden. DOGS richtet sich primär an Schulklassen, steht aber auch allen anderen Interessierten offen.

Den Besucher des Offenen Gerichtssaals erwarten Der Offene GerichtsSaal" (DOGS) beantworten. DOGS ist ein echter Gerichtssaal, der im Rahmen eines selbst initiierten ehrenamtlichen Projekts von zehn Richterinnen und Richtern mit umfangreichem Anschauungsmaterial ausgestattet wurde, um Schülerinnen und Schülern Informationen zum Strafprozess zu vermitteln. Am besten soll DOGS begleitend zu der Teilnahme an einer realen Gerichtsverhandlung besucht werden. DOGS richtet sich primär an Schulklassen, steht aber auch allen anderen Interessierten offen.

- ein Strafgerichtssaal mit Originalmöblierung und Beschilderung zur Durchführung von Rollenspielen, zum Anschauen, Anfassen und Probesitzen auf allen Plätzen;

- leicht verständliche Informationstafeln zu den wichtigsten Fragen rund um das Strafrecht und das Strafprozessrecht;

- Niederschriften von berufsbezogenen Interviews mit 15 Personen, die im Bereich des Strafprozesses beruflich tätig sind;

- Interviews mit Strafgefangenen und Berichte von Menschen über die Folgen, welche eine Straftat für sie als Opfer oder Täter ganz persönlich hatte;

- Ausstellungsstücke aus der Untersuchungshaftanstalt, wie z.B. ein Originalbett, ein Drogenschmuggelschuh oder ein improvisiertes Tätowiergerät,

und noch einiges mehr.

Projektleiter RiAG Matthias Lux: „DOGS bietet einen realen Einblick in die rechtsprechende Gewalt, die in der Öffentlichkeit nur als ‚das Gericht‘ - häufig verwechselt mit amerikanischen Gerichten oder Daily Soaps - gesehen wird. DOGS soll aber auch zum Nachdenken anregen: Nachdenken über die Folgen von Straftaten für den Täter und für die Opfer. Denn so kann am Ende allen geholfen werden: Jugendgewalt verhindern, bevor sie entsteht."

Der offene Gerichtssaal befindet sich im Raum 201a des Strafjustizgebäudes, Sievekingplatz 3, 20355 Hamburg. Die E-Mail-Adresse lautet DOGS@ag.justiz.hamburg.de. Die Öffnungszeiten können telefonisch unter der Hamburger Nummer 42843-2345 abgefragt werden.