Prozessauftakt im Verfahren um Explosion in einem Mehrfamilienhaus

Prozessauftakt im Verfahren um Explosion in einem Mehrfamilienhaus

(Az.: 616 KLs 1/21)

Am Donnerstag, den 18. März 2021, beginnt vor dem Landgericht Hamburg, Große Strafkammer 16, die Hauptverhandlung gegen zwei Angeklagte, denen unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge und die fahrlässige Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion vorgeworfen werden. Laut Anklage sollen die Angeklagten in einer Wohnung im Eckmannsweg in einem professionell ausgestatteten Growzelt mindestens 20 Cannabispflanzen angebaut haben, um aus der Ernte Haschisch-Öl zum Verkauf herzustellen. Beim Umgang mit Feuerzeuggas zur Extraktion des Öls sollen sie am 16. November 2020 eine heftige Explosion ausgelöst haben. Die betroffene Wohnung sei völlig zerstört, an dem Mehrfamilienhaus sei ein Sachschaden in Höhe von mehr als 100.000 Euro entstanden.

Die Hauptverhandlung soll am 18. März um 9:30 Uhr im Saal 138, Strafjustizgebäude, Sievekingplatz 3 beginnen. In diesem Saal stehen insgesamt 10 Plätze im Zuhörerbereich zur Verfügung, von denen 5 vorrangig für Medienvertreter/innen vorgesehen sind. Für den Nachmittag ist an diesem Tag die Vernehmung von Polizeibeamten geplant, die an dem Einsatz vor Ort beteiligt waren. Fortsetzungstermine sind geplant am

Freitag, den                26.03.2021,     09:30 - 16:00 Uhr
Dienstag, den             06.04.2021,     09:30 - 16:00 Uhr
Donnerstag, den         08.04.2021,     09:30 - 16:00 Uhr
Donnerstag, den         22.04.2021,     09:30 - 16:00 Uhr
Montag, den               26.04.2021,     13:00 - 16:00 Uhr
Freitag, den                30.04.2021,     09:30 - 16:00 Uhr.

 

Wichtiger Hinweis für Bildberichterstatter: Für Aufnahmen im Saal vor Beginn der Sitzung muss eine Pool-Lösung mit 1 Kamerateam, 1 Fotograf einer Nachrichtenagentur und 1 weiteren Fotograf eingerichtet werden. Interessierte Berichterstatter melden sich bitte an dem jeweiligen Verhandlungstag vorausgehenden Werktag bis 14 Uhr bei uns, für den Prozessauftakt also bis morgen, 17. März, 14 Uhr. Für die TV-/Video-Berichterstatter hat RTL Nord bereits die Bereitschaft zur Übernahme der Pool-Führung signalisiert. Aufnahmen und Zeichnungen der Angeklagten sind vor einer Veröffentlichung so zu anonymisieren, dass die Gesichtszüge vollständig unkenntlich gemacht werden, es sei denn, es wird ausdrücklich eine Zustimmung zu einer abweichenden Verfahrensweise erklärt. Alle Bildberichterstatter (einschl. der Pool-Führer) benötigen für das Gerichtsgebäude eine Drehgenehmigung, die in der Verwaltung des Landgerichts, Zi. 370, Strafjustizgebäude zu beantragen ist.

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