Essay-Wettbewerb 2019

Zu den Verfassungsjubiläen im Jahr 2019: Essay-Wettbewerb für Studierende der Rechts-, Politik- und Geschichtswissenschaften

Zu den Verfassungsjubiläen im Jahr 2019: Essay-Wettbewerb für Studierende der Rechts-, Politik- und Geschichtswissenschaften

Essay-Wettbewerb 2019

Ein Essay-Wettbewerb zum Thema „Gelebte Verfassung – lebendige Verfassung“ leitet das Jahr 2019 ein, ein Jubiläumsjahr für wichtige Ereignisse der deutschen Verfassungsgeschichte. Der bundesweite Wettbewerb wird veranstaltet vom Hamburgischen Verfassungsgericht in Kooperation mit der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und der Bucerius Law School. Studierende der Rechts-, Politik- und Geschichtswissenschaften sind eingeladen, sich mit dem Thema vor dem Hintergrund eines oder mehrerer der Jubiläen kritisch und konstruktiv auseinanderzusetzen. Die besten drei Essays werden im Rahmen einer Feier an der Universität Hamburg im Mai 2019 mit Preisgeldern zwischen 500 und 1.500 Euro prämiert.    

Das Jahr 2019 bietet für die Bundesrepublik Deutschland und die Freie und Hansestadt Hamburg mehrere Anlässe zur Rück- und Vorausschau: 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Grundgesetz, 100 Jahre Weimarer Reichsverfassung, 30 Jahre Mauerfall, um nur einige zu nennen. Verfassungsjubiläen sind Momente des Innehaltens. Sie sind für eine politische Gemeinschaft aber nicht nur Anlass für eine vergangenheitsorientierte Bestandsaufnahme. Mit ihnen verbindet sich die Frage, wie die Gemeinschaft ihre eigene Zukunft gestalten will. Der Essay-Wettbewerb will den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit bieten, ihre ganz eigene Perspektive auf die Zukunft unserer Verfassung zu entwickeln und darzustellen.

Hierzu erklärt der Präsident des Hamburgischen Verfassungsgerichts Friedrich-Joachim Mehmel: „In den gegenwärtigen Zeiten kann man nicht genug für die Bedeutung von Recht, Demokratie, für den demokratischen Rechtsstaat, für die Verfassung werben und zur aktiven Mitwirkung animieren.“

Nähere Informationen zum Wettbewerb in der Ausschreibung und unter www.hanseessay.de.

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Das Hamburgische Verfassungsgericht ist Verfassungsorgan neben Bürgerschaft und Senat. Seine verfassungsrechtliche Grundlage findet es in Artikel 65 der Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg (HV). Als höchstes Gericht der Freien und Hansestadt Hamburg ist es zuständig insbesondere für die in Art. 65 HV benannten Streitigkeiten zwischen Verfassungsorganen, für Entscheidungen über die Vereinbarkeit von Landesgesetzen und ‑rechtsverordnungen mit der Hamburgischen Verfassung, für Beschwerden gegen die Gültigkeit von Wahlen zu Bürgerschaft und Bezirksversammlungen sowie für Streitigkeiten über die Durchführung von Volksbegehren und Volksentscheiden.

 

Das Hamburgische Verfassungsgericht besteht aus dem Präsidenten und acht Verfassungsrichterinnen bzw. ‑richtern. Die Bürgerschaft wählt die Mitglieder des Verfassungsgerichts auf sechs Jahre. Präsident ist Friedrich-Joachim Mehmel. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Hamburgischen Verfassungsgerichts: http://justiz.hamburg.de/hamburgisches-verfassungsgericht/.

Rückfragen:
Pressestelle des Hamburgischen Verfassungsgerichts – Dr. Kai Wantzen
Tel.: 040/42843-2017 / Fax: 040/42843-4183
E-Mail:
Pressestelle@olg.justiz.hamburg.de