Öhlrich Verabschiedung

Öhlrich Verabschiedung

Oberlandesgerichtspräsidentin Erika Andreß zur

Verabschiedung des Landgerichtspräsidenten Kai-Volker Öhlrich

  

Die Präsidentin des Hanseatischen Oberlandesgerichts Erika Andreß hob in ihrer heutigen Rede bei der Verabschiedung des Präsidenten des Landgerichts Hamburg Kai-Volker Öhlrich hervor:

 

Das Landgericht hatte in ihm einen Präsidenten, auf den es voll und ganz vertrauen konnte und der es mit seiner ganzen Erfahrung und mit seiner ganzen Hingabe sicher steuerte – durch schwere Zeiten und durch die wenigen entspannten. Man konnte sich darauf verlassen, dass beim Landgericht ernstlich nichts anbrennen würde und er nüchtern und klar die Dinge in der Hand hatte. Seine unprätentiöse Beharrlichkeit in der Umsetzung von Neuerungen und in der Personalpolitik wird den Gerichten fehlen.“

 

Kai-Volker Öhlrich arbeitete seit 1972 im höheren Justizdienst der Freien und Hansestadt Hamburg. Zunächst war er als Richter am Landgericht tätig. 1983 wechselte er an das Hanseatische Oberlandesgericht. Dort war er u. a. für die Einstellung von Richtern auf Probe der Ordentlichen Gerichtsbarkeit zuständig. In den Jahren 1991/92 unterstützte er den Aufbau der Justiz in Mecklenburg-Vorpommern. Im Mai 1997 wurde er zum Vizepräsidenten am Landgericht und im Juni 2002 zum Präsidenten des Landgerichts ernannt. Dort leitete er zudem eine Große Strafkammer für Jugendsachen.

 

Das Landgericht Hamburg hat rund 500 Beschäftigte, darunter rund 220 Richterinnen und Richter, die in über 100 Spruchkörpern arbeiten. Zuständig ist das Gericht für erstinstanzliche straf- und zivilrechtliche Streitigkeiten, aber auch für Berufungsverfahren.