„iPhone”: Vodafone gegen T-Mobile

Verhandlung des Landgerichts Hamburg am 29.11.2007

„iPhone”: Vodafone gegen T-Mobile

(23.11.2007) Nachdem T-Mobile Deutschland GmbH heute gegen die von Vodafone D2 GmbH erwirkte Einstweilige Verfügung vom 12. November 2007 Widerspruch eingelegt hat, hat das Landgericht Hamburg, Zivilkammer 15, Verhandlungstermin anberaumt auf 

Donnerstag, d. 29. November 2007, 14.00 Uhr ,

Saal A 156, Ziviljustizgebäude, Sievekingsplatz 1, Hamburg.

Aufgrund der mündlichen Verhandlung wird die Zivilkammer über die Rechtmäßigkeit der Einstweiligen Verfügung durch Urteil entscheiden (Aktenzeichen 315 O 923/07).

Foto- und Drehgenehmigungen für den Flur vor dem Sitzungssaal werden erteilt im Zimmer B 018 des oben genannten Gebäudes. Antragsformulare finden Sie unter www.amtsgericht.hamburg.de.

Die Einstweilige Verfügung vom 12. November 2007 hat folgenden Wortlaut:

„I.       Im Wege der einstweiligen Verfügung – der Dringlichkeit wegen ohne vorherige mündliche Verhandlung – wird der Antragsgegnerin bei Vermeidung eines vom Gericht für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, einer Ordnungshaft oder einer Ordnungshaft bis zu 6 Monaten (Ordnungsgeld im Einzelfall höchstens € 250.000,00, Ordnungshaft insgesamt höchstens zwei Jahre),

v e r b o t e n,

das Produkt „iPhone” anzubieten und/oder in Verkehr zu bringen,

1)         wenn es nur in Verbindung mit dem Abschluss eines Mobilfunkvertrages der Antragsgegnerin mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten angeboten und/oder abgegeben wird,

und/oder

2)         wenn es durch eine technische Sperre (sogenannter SIM-Lock) so gestaltet ist, dass es nur über das Netz der Antragsgegnerin betrieben werden kann, und der Käufer das Gerät nicht auf Wunsch jederzeit, bedingungslos und unentgeltlich entsperren kann oder die Antragsgegnerin im gleichen örtlichen und zeitlichen Rahmen jeweils ein ungesperrtes Gerät desselben Typs hinsichtlich Modell und Ausstattung zum selben oder einem niedrigeren Preis anbietet und zum Verkauf bereit hält.

II.         Die Antragsgegnerin hat die Kosten dieses Verfahrens nach einem Streitwert von EUR 500.000,00 zu tragen.“