Neuer Finanzgerichtspräsident Christoph Schoenfeld in Amt eingeführt

Justizsenatorin Jana Schiedek hat am heutigen Donnerstag den neuen Präsidenten des Finanzgerichts Christoph Schoenfeld in sein Amt eingeführt. Christoph Schoenfeld tritt die Nachfolge von Werner Kuhr an, der feierlich in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Finanzgericht Hamburg Christoph Schoenfeldneuer Präsident

„Christoph Schoenfeld verbindet fachliche Kompetenz mit hohem beruflichen und persönlichen Engagement. Er hat in vielen Bereichen der hamburgischen Justiz herausragende Arbeit geleistet und wird mit seiner zupackenden und pragmatischen Art das Finanzgericht hervorragend führen. Für die anspruchsvolle neue Aufgabe wünsche ich ihm alles Gute und viel Erfolg!“, sagte Justizsenatorin Jana Schiedek.

Der 52-jährige Christoph Schoenfeld trat 1990 zunächst als Richter beim Verwaltungsgericht Hamburg in den höheren Justizdienst ein. Im Jahr 2001 wechselte er an das Finanzgericht Hamburg und gehört seitdem unter anderem dem Gemeinsamen Zollsenat der Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein an.

Im Jahr 2003 übernahm Christoph Schoenfeld als Präsidialrichter zusätzlich vielfältige Aufgaben der Gerichtsleitung. Seit September 2009 fungierte er zudem als Pressesprecher des Gerichts. Im September 2011 wurde er zum Vizepräsidenten des Finanzgerichts Hamburg ernannt.

Christoph Schoenfeld hat sich in besonderer Weise für die Öffentlichkeitsarbeit der Hamburger Gerichte verdient gemacht. Während seiner Tätigkeit beim Verwaltungsgericht gestaltete er den ersten Internetauftritt eines Hamburger Gerichts. Später konzipierte er im Auftrag aller Gerichte Hamburgs das Justizportal Hamburg.

Zugleich würdigte Justizsenatorin Jana Schiedek die besonderen Verdienste des bisherigen Präsidenten Werner Kuhr: „Mit dem heutigen Tag geht ein großes und bedeutsames Kapitel für das Finanzgericht Hamburg zu Ende. Sein vielfältiges Engagement machte Werner Kuhr über Jahre zu einer der zentralen Persönlichkeiten des Finanzgerichts.“