Pressemitteilung vom 01.10.2021

Startschuss der elektronischen Gerichtsakte beim Arbeitsgericht Hamburg

Pressemitteilung vom 01.10.2021

Nachdem seit September 2020 das Landgericht Hamburg, das Hanseatische Oberlandesgericht und das Amtsgericht Hamburg mit der Pilotierung der elektronischen Akte (eAkte) begonnen haben, startet im Oktober 2021 auch das Arbeitsgericht Hamburg: Ab dem 01. Oktober 2021 wird beim Arbeitsgericht Hamburg die elektronische Aktenführung pilotiert. 

Ab diesem Zeitpunkt eingehende Klagen und Anträge im Beschlussverfahren der Kammern 7 und 10 werden nicht mehr als Papierakte, sondern ausschließlich in digitaler Form geführt. In Papier eingehende Schriftsätze werden künftig zur Akte gescannt. Die bestehenden Akten werden in Papier weitergeführt.

Nach einer erfolgreichen Pilotierung in den ersten beiden Kammern wird eine sukzessive Ausweitung der elektronischen Aktenführung auf alle weiteren Kammern des Arbeitsgerichts bis Ende 2022 angestrebt. Das Landesarbeitsgericht Hamburg beabsichtigt, im Laufe des Jahres 2022 ebenfalls mit der elektronischen Aktenführung zu beginnen.

Bis Ende des Jahres 2025 muss die Einführung der elektronischen Akte nach den aktuellen gesetzlichen Vorgaben in der gesamten Justiz abgeschlossen sein.

Klagen und andere Schriftsätze können auf digitalem Weg aktuell nur mit einer qualifizierten elektronischen Signatur bzw. mit einer einfachen Signatur per De-Mail oder über die besonderen elektronischen Postfächer der Rechtsanwälte und Behörden eingereicht werden. Für die Gestaltung der Dateien gelten besondere Formvorschriften.

Auch weiterhin können Eingänge per E-Mail in Rechtssachen nicht behandelt werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Vizepräsidenten des
Arbeitsgerichts Hamburg Dr. Oliver Krieg (Tel.: 040/42863-5702,
E-Mail: oliver.krieg@arbg.justiz.hamburg.de)