Verwaltungsgericht Hamburg entscheidet: Baugenehmigung für Hospiz in Langenbek ist rechtens

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat heute nach öffentlicher Verhandlung die Klage zweier Nachbarn gegen die Baugenehmigung für ein Hospiz des Deutschen Roten Kreuzes Harburg (DRK) in Langenbek abgewiesen (9 K 2327/13): Das Hospiz mit 12 Zimmern sei in einem allgemeinen Wohngebiet zulässig. Mit dem genehmigten Vorhaben seien auch keine unzumutbaren Beeinträchtigungen für die Nachbarn verbunden. Dies gelte insbesondere für die Größe des Gebäudes und für den zu erwartenden Verkehr.

Hamburg - FHH

Soweit die Vorgaben aus der Baugenehmigung bislang nicht eingehalten werden (Stellplatz der Müllcontainer, Nutzung eines Rettungsweges für andere Zwecke), hat das DRK in der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht zugesagt, diese Mängel abzustellen. Es hat in der mündlichen Verhandlung ferner zugesagt, den von zwei Lüftern ausgehenden Lärm zu begrenzen.

Gegen diese Entscheidung ist der Antrag auf Zulassung der Berufung zum Hamburgischen Oberverwaltungsgericht zulässig.

AZ: 9 K 2327/13