„Harley Days“ dürfen mit einzelnen Einschränkungen stattfinden

Das Verwaltungsgericht hat mit einer soeben bekannt gegebenen Entscheidung in einem Eilverfahren entschieden, dass die „Harley Days“ weitestgehend in der den Veranstaltern vom Bezirksamt Hamburg-Mitte genehmigten Form stattfinden dürfen.

„Harley Days“ dürfen mit einzelnen Einschränkungen stattfinden

(11 E 2320/07)

Insbesondere hat es das Verwaltungsgericht abgelehnt, die Einrichtung der sog. „Main-Street“ auf der Glacischaussee zu untersagen, wie dieses von der Antragstellerin im Verfahren begehrt worden war.

Das Verwaltungsgericht hat das Bezirksamt Hamburg-Mitte allerdings verpflichtet, dem Veranstalter für die späten Abendstunden strengere Auflagen für die zulässigen Lärmemissionen aufzuerlegen. Gegenüber den bisher einzuhaltenden Immissionsgrenzwerten für die Anwohner im Bereich der Feldstraße hat das Gericht für Freitag und Sonnabend während der Zeit zwischen 22.00 und 23.00 Uhr eine Herabsetzung auf 65 dB(A) sowie am Sonnabend zwischen 23.00 und 24.00 Uhr eine Herabsetzung des Grenzwerts auf 60 dB(A) angeordnet. Dies bedeutet eine Verminderung des bisher zugelassenen Werts um jeweils 5 dB(A) und damit mehr als eine Halbierung des von den Anwohnern subjektiv wahrzunehmenden Lärms.

Gegen diese Entscheidung ist die Beschwerde zum Hamburgischen Oberverwaltungsgericht zulässig.