Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Hamburg und BKA

Ermittlungen gegen internationale Gruppierung von Rauschgifthändlern.

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Hamburg und BKA


Festnahmen und Durchsuchungen in Hamburg, Bremen und
Schleswig-Holstein.

Diensthund der Polizei mit Hundeführer auf der Suche nach Drogen
Das Bundeskriminalamt ermittelt seit August 2020 für die Staatsanwaltschaft Hamburg gegen eine Tätergruppierung, die im Verdacht steht, an mehreren Kokaintransporten im Tonnen-Bereich aus
Südamerika nach Hamburg via Container sowie an der weiteren Verteilung in Europa beteiligt gewesen zu sein. Tatverdächtig sind zudem Fuhrunternehmer und Hafenmitarbeiter, durch deren Zuarbeit die Entnahme der Kokainlieferungen aus den Containern ermöglicht wurde. Die gesamten Tathandlungen wiesen einen hohen Organisationsgrad auf.

In Plastiksäcken verpacktes sichergestelltes Bargeld


Am 11.11.2020 wurden in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein insgesamt neun Haftbefehle vollstreckt und über 30 Durchsuchungen durchgeführt. Bei den Festgenommenen handelt es sich unter anderem um deutsche und türkische Staatsangehörige. An den Maßnahmen waren über 270 Einsatzkräfte aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und des BKA sowie Spezialkräfte der Länder und des Bundes beteiligt. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurde Bargeld in Höhe von über 2,5
Millionen Euro sowie wertvoller Schmuck und ein hochwertiger PKW aufgefunden und gesichert. Weiter wurden Vermögenswerte in siebenstelliger Höhe gepfändet. 

Die Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen dauern an. Weitere Auskünfte können daher nicht erteilt werden.

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