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Zuständigkeiten

Die Hamburger Staatsanwaltschaft ist mit ca. 600 Mitarbeitern die zweitgrößte im Bundesgebiet.

 

Sie ist seit dem Jahr 2000 auf drei Gebäude im Bereich Gorch-Fock-Wall / Johannes-Brahms-Platz / Kaiser-Wilhelm-Straße konzentriert.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg wird durch den Leitenden Oberstaatsanwalt geleitet und ist in acht Hauptabteilungen gegliedert.
Der Ermittlungs- und Vollstreckungsbereich der Staatsanwaltschaft besteht aus sieben Hauptabteilungen (Hauptabteilungen I - VII). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauptabteilung Z (Zentrale Aufgaben und Verwaltung) unterstützen den Leitenden Oberstaatsanwalt bei dessen Leitungsaufgaben.

Ein Blick auf den Organisationsplan  der Staatsanwaltschaft zeigt die unterschiedlichen Aufgabenbereiche und Spezialisierungen. Ist ein Täter rechtskräftig verurteilt worden, obliegt die Vollstreckung der verhängten Geld- oder Freiheitsstrafe maßgeblich den hiesigen Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern in der Hauptabteilung I. Die Ermittlungen werden in den Hauptabteilungen II bis VII geführt.

 

Test

(StA)

Staatsanwaltschaft im Überblick

Hauptabteilung I - HA I (Vollstreckungsabteilungen)

Hauptabteilung II - HA II (Amtsanwaltsabteilungen)

Hauptabteilung III - HA III (Allgemeine Abteilungen)

Hauptabteilung IV - HA IV (Jugendabteilungen)

Hauptabteilung V - HA V (Wirtschafts- und Steuerabteilungen)

Hauptabteilung VI - HA VI (BtM- und OK-Verfahren, Finanzermittlungen und Vermögensabschöpfung)

Hauptabteilung VII - HA VII (Sonderabteilungen)

Hauptabteilung Z - HA Z (Zentrale Aufgaben und Verwaltung)

Von den ca. 300.000 Verfahren, die jährlich neu bei der Staatsanwaltschaft Hamburg eingeleitet werden, richtet sich ca. die Hälfte gegen einen oder mehrere namentlich bekannte Beschuldigte/n. Regelmäßig entscheidet der Anfangsbuchstabe des Nachnamens des Beschuldigten, welcher Dezernent den Fall zu bearbeiten hat. Bei mehreren Beschuldigten gibt der älteste Beschuldigte den Ausschlag für die Zuständigkeit, sofern nicht die Zuständigkeit der Jugenddezernenten begründet ist. Diese ermitteln gegen Jugendliche und Heranwachsende, die noch nicht 21 Jahre alt sind, oder bei denen ein Kind oder ein Jugendlicher verletzt worden ist (sog. Jugend- und Jugendschutzsachen).
In ca. 20 % der Ermittlungsverfahren wird von den hiesigen Staats- und Amtsanwälten eine Anklage erhoben oder ein Strafbefehlsantrag an das Gericht gestellt. Von diesen gerichtsanhängig gemachten Verfahren wird ein nicht unerheblicher Teil dann auch vor Gericht in öffentlicher Hauptverhandlung verhandelt. Im Übrigen besteht bei geringer Schuld die Möglichkeit, bereits das Ermittlungsverfahren, z.B. gegen Zahlung einer Geldauflage an eine gemeinnützige Einrichtung, einzustellen.