Jahresbericht des Finanzgerichts Hamburg, Verkürzung der Verfahrensdauer auf 11 Monate

21.01.2008

 

Weitere Verkürzung der Verfahrensdauer

Der Präsident des Finanzgerichts Hamburg, Dr. Jan Grotheer, zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2007. „Auch im Jahre 2007 hat sich die positive Entwicklung der bereits in den Vorjahren beobachteten spürbaren Verkürzung der Verfahrensdauer in erfreulicher Weise fortgesetzt. Die durchschnittliche Dauer der im Jahre 2007 erledigten Klageverfahren konnte im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um mehr als 1/4 verkürzt werden und liegt nunmehr bei 11 Monaten. In vorläufigen Rechtsschutzverfahren“, so Finanzgerichtspräsident Dr. Jan Grotheer weiter, „erhielten die Bürgerinnen und Bürger im Jahre 2007 eine Entscheidung durchschnittlich bereits in weniger als 4 Monaten.“ Die Verkürzung der Verfahrensdauer gelang dem Gericht trotz der um 10 % gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Klageverfahren.

„Ein überobligationsmäßiger Einsatz der Richterinnen und Richter sowie der konsequente Einsatz modernster Technik im Gerichtsalltag haben die Verkürzung der Verfahrensdauer möglich gemacht. Dem Finanzgericht Hamburg ist es damit gelungen“, wie Finanzgerichtspräsident Dr. Jan Grotheer erläutert, „den rechtsschutzsuchenden Bürgerinnen und Bürgern zeitnah und effektiv Rechtsschutz zu gewähren. Die Zeiten, dass die Bürgerinnen und Bürger erst nach 20 bis 25 Monaten, wie noch  in den Jahren 2002 und 2003, mit einer Entscheidung rechnen konnten, gehören damit endgültig der Vergangenheit an.“

Für Rückfragen:

Präsident des Finanzgerichts Hamburg Dr. Jan Grotheer

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