Das Verfahren

Der Widerspruch 

Der Widerspruch - Landessozialgericht - Hamburg - FHH

Führt dies nicht zum Erfolg, können Sie gegen die Entscheidung Widerspruch einlegen. Bitte lesen Sie dazu die Rechtsbehelfsbelehrung des Bescheides aufmerksam durch; dort werden Sie informiert, wie, wo und innerhalb welcher Frist Sie den Widerspruch einlegen können. Im Widerspruchsverfahren haben Sie Gelegenheit, die aus Ihrer Sicht wesentlichen Tatsachen und Argumente vorzutragen. Die Behörde muss sich dann nochmals mit Ihrem Anliegen befassen. Oft kann damit die Angelegenheit schon in Ihrem Sinne geregelt werden; Sie erhalten dann einen Abhilfebescheid.

Wenn dies nicht der Fall ist, erlässt die Behörde einen Widerspruchsbescheid, mit dem die Entscheidung nochmals begründet wird. Dieser Widerspruchsbescheid enthält ebenfalls eine Rechtsbehelfsbelehrung. Diese nennt Ihnen das Sozialgericht, bei dem sie innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Widerspruchsbescheides Klage erheben können. Bevor sie dies tun, sollten Sie sorgfältig prüfen, ob die Behörde Ihrer Meinung nach wirklich im Unrecht ist. Hierzu sollten Sie sich sachkundig beraten lassen, z.B. durch die Öffentliche Rechtsauskunft, Ihre Gewerkschaft oder andere sozial - oder berufspolitische Verbände oder auch einen Rechtsanwalt oder einem zugelassenen Rechtsbeistand.



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